TÜV geprüftes Umzugsportal - Selfstore
Selfstore ist eine amerikanische Erfindung. In den 1960er Jahren wurden in der Umgebung der großen amerikanischen Städte kleinere und große Lagerhallen errichtet mit der Idee, diese in Parzellen oder abgeschlossene Boxen aufzuteilen und Privatleuten sowie Firmen als Lagerräume zu vermieten. Insbesondere die Bewohner von Apartments in den Stadtzentren, die selbst nicht über große Abstellflächen verfügten, nahmen dieses Angebot gerne an und mieteten Boxen in den Lagerhäusern an, um dort die Dinge unterzubringen, die ihre Wohnverhältnisse bis dahin unnötig beengten. Es dauerte mehr als 20 Jahre, bis man in Europa erstmals diese Idee aufgriff. Das erste europäische Lagerhaus entstand in London. Der Engländer Carl Hanauer baute einen Stall in der Stadt zu einem Lagerhaus um und vermietete es in einzelnen Parzellen. Später wurden auch in Frankreich, Belgien und den Niederlanden, dem kleinen Staat mit der großen Bevölkerungsdichte erste Selfstore Lagerhäuser errichtet und erfreuten sich ebenfalls großer Beliebtheit.
Hilfreiche Infos zum Thema: Selfstore
Inzwischen gibt es das System auch in Deutschland, Österreich, Spanien, Portugal und der Schweiz sowie in den skandinavischen Ländern. Wesentliches Merkmal dieser Form der ausgelagerten Lagerung ist, dass der Kunde selbst der Lagerist ist. Er bringt die Dinge selbst in sein kleines angemietetes Lager und holt sie auch selbst wieder heraus. Die Lagerflächen werden als besonders hochwertig angesehen, da die Lagergebäude ausgesprochen sauber und sicher sind. Die Betreiber der Selfstore Lagerhäuser sorgen für regelmäßige Reinigung und Ungezieferbekämpfung, damit das Lagergut keinen Schaden nimmt. Die Lagerhäuser sind alarmgesichert und Wachdienste sind rund um die Uhr im Einsatz, um den Schutz der eingelagerten Werte vor unberechtigtem Zugriff zu gewährleisten.
