Umzug Wagen

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Den richtigen Wagen für Ihren Umzug finden

Wenn der Umzug selbst gemacht wird: Wie lade ich einen Umzug Wagen Vorabinformation

Einen Umzug Wagen / LKW so zu beladen, dass einerseits sehr viel in den Laderaum passt, andererseits während der Fahrt aber nichts passiert, ist hauptsächlich eine Frage der Erfahrung. Ein sicherer und reibungsloser Transport der Möbel und der Gegenstände in den Umzugskartons ist aber auch von der Verpackung abhängig.Achten Sie im Vorfeld unbedingt darauf, dass einheitliche Kartons verwendet werden. Optimalerweise benutzen Sie Umzugskartons von gleicher Größe. Umzugskartons gleicher Größe sind gut zu stapeln und sehr stark belastbar. Verzichten Sie auf Bananen- und Windelkartons sowie auf andere Pappschachteln. Bei den Kartons gesparte Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Mehraufwand im Schadensfall durch unzulängliche Kartons.

Wenn Sie einen Umzug Wagen angemietet haben, benötigen Sie im Weiteren Folgendes:

  • Packdecken Je mehr Packdecken Sie verwenden, desto besser. Einige Autovermietungen bieten die typisch grauen Packdecken ebenfalls zur Miete an. Erfahrungsgemäß sollte dem Mobiliar zuliebe nicht mit 2 oder 3, sondern mit 20 bis 30 Decken aufwärts geplant werden. Im Idealfall sollte eigens ein LKW für den Transport von bis zu 2000 Packdecken gemietet werden, der während des Umzugs hinter Ihnen herfährt, um im Notfall immer für Deckennachschub sorgen zu können (Spaß).
  • Bindematerial Am besten sind Bindegurte. Mit viel Vorsicht können auch Ratschen oder Jalousiebänder verwendet werden. Benutzen Sie keine Stricke, Schnürsenkel, Taue oder Wäscheleinen. Rundes Bindematerial wie dieses kann durch die geringe Auflagefläche Druckstellen verursachen.
  • Leiter Eine kleine Leiter sollten Sie auf jeden Fall dabei haben, sollte eine solche nicht sowieso zu Ihrem Umzugsgut gehören.

Weitere wichtige Tipps

Es spielt meistens keine Rolle, ob Sie nur über die Straße oder nach Honolulu umziehen. Schäden beim Transport entstehen in der Regel auf den ersten Metern.Die Kräfte, die beim Anfahren und Bremsen auftreten, wirken sich in erster Linie in Längsrichtung aus. Sie sollten daher alles längs stellen, was irgendwie längs zu stellen ist. Nutzen Sie vor allem auch die Höhe Ihres Mietwagens.
  • Rollenverteilung Verschaffen Sie sich zunächst einen Gesamtüberblick über alle zu ladenden Gegenstände bevor Sie beginnen. Fangen Sie schließlich mit der Vielzahl an Umzugskartons an, die hoffentlich alle gut und sicher gepackt wurden. Schichten Sie sie in Längsrichtung bis zur Oberkante des LKWs. Oftmals bleibt oben und an der Seite ein kleiner oder größerer Spalt übrig. Dieser ist je nach Größe mit Kissen, Kleidersäcken, Bügelbrettern, Wäschespinnen etc. zu füllen, wofür eine Leiter verwendet und nicht wagemutig rumgeturnt werden sollte. Auf diese Weise kann Lage für Lage geschichtet werden, wobei sich der Vorteil der einheitlichen Größe der Umzugskartons nun deutlich auswirkt. Sobald die erste Reihe Kartons nicht mehr komplett zu Stande kommt, hören Sie auf und zählen, wie viele Kartons je Reihe in den Transporter passen. So erhalten Sie die Gesamtstückzahl der in den LKW passenden Kartons. Nachdem Sie eine glatte Wand geschichtet haben, fangen Sie mit den seitlichen Aufbauwänden, mit dem Binden an. Es folgt die sogenannte Stehlage. Fädeln Sie einen Bindegurt in die Stäbchen oder Ösen ein und legen Sie eine Decke auf die Stelle am Boden, die für die Schrankteile vorgesehen ist.
  • Bei Schränken zu beachten Ziehen Sie alle Schlüssel und schrauben Sie alle Griffe am Schrank ab. Stellen Sie immer Front- an Frontseite und Rück- an Rückseite. Beginnen Sie nun mit den ersten Teilen des Schrankes und schlagen Sie jedes Teil in eine Packdecke ein. Stellen Sie diese Teile hochkant auf die Decke, die am Boden liegt. Achten Sie darauf, dass nichts umfallen kann. Der Transporter kann ziemlich schaukeln, wenn Sie im Laderaum gehen. Die Schrankteile stehen nun vor Ihnen. Bilden Sie dabei eine Reihe, und versuchen Sie nicht, zum Beispiel zwei Türen nebeneinander zu stellen. Rufen Sie einen Helfer. Nun schieben Sie das ganze Paket auf der Decke an die Bordwand, so dass es senkrecht steht und binden es ordentlich fest. Es darf sich nicht mehr bewegen können. Wenn Sie zwei Zurrleisten zur Verfügung haben, benutzen sie ruhig beide oben und unten. Es kann nicht sicher genug sein. Sollten Sie Ratschen verwenden, achten Sie bitte darauf, dass die Möbel durch zu viel Kraft keinen Schaden nehmen. Ratschen lassen weniger Gefühl bezüglich der angewandten Zugkräfte zu. Laden Sie den LKW gleichmäßig links wie rechts. Wenn Sie die Last zu einseitig verteilen, kann es während der Fahrt zu gefährlichen Problemen und Fliehkräften kommen. Nachdem Sie links und rechts jeweils ein oder zwei Stöße gebildet haben, füllen Sie den Zwischenraum mit kompakteren Möbeln wie Sideboards, Tische etc., also mit Gegenständen, die nach oben hin belastbar sind. Auch diese aber gilt es mit Packdecken vor Kratz- und Schleifschäden zu schützen.

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    Nachdem Sie Ihre "Kleinmöbel" auf dem Boden platziert haben, können Sie anfangen, sperrigere Dinge, wie Sessel, Stühle etc., darüber zu schichten. Es werden dabei immer wieder Lücken entstehen, die mit Kartons, Kissen oder Blumen gefüllt werden können. Blumen sollten in oben offen gelassene Kartons gestellt werden. Auch hier gilt, dass nichts wackeln oder die ungeschützte Sichtseite eines Gegenstandes belastet werden darf. Prüfen Sie, ob Ihre Couch hochkant gestellt werden kann. Wenn ja, dann legen Sie erneut eine Decke auf den Boden, stellen die Couch darauf und binden sie fest. Computer, Monitore, Fernseher etc. sind am besten unter einem Tisch aufgehoben. Stellen Sie diese zum Schutz vor den Vibrationen des Fahrzeuges ebenfalls auf Packdecken. Probieren Sie beim Schichten immer wieder mal aus, ob dieses oder jenes Teil in diese oder jene Lücke passt oder nicht. Sie werden sich wundern, wie viel Platz zum Beispiel zwischen Stuhlbeinen ist. Nachdem Sie die Stehlagen verstaut und die Zwischenräume sinnvoll genutzt haben, kommen die nicht zerlegbaren Möbel, wie zum Beispiel ein Besenschrank, an die Reihe. Zwei Hochschränke o.ä. mit ähnlichen Abmessungen können ohne weiteres zusammengebunden werden. Den Platz in den Schränken können Sie für allerlei Kleinkram nutzen. Auch Blumen ließen sich rein theoretisch darin verstauen. Achten Sie aber auch in den Schränken darauf, dass sich nichts bewegen kann. Bei einer Küche empfiehlt es sich, die Unterschränke unten zu lassen, den Kühlschrank wieder in den Hochschrank zu stellen und festzubinden und den Herd in den Umbau zurückzustellen.TippDrehen Sie Hängeschränke am besten gleich um. Sollten diese zum Beispiel durch Rutschen auf dem LKW-Boden Kratzspuren auf der Oberseite erleiden, ist es nicht so schlimm, da diese später nicht mehr gesehen wird. Bei Hängeschränken sollte sowohl die Front als auch die Unterseite eine Sichtseite sein. Es dürfte nun nicht mehr viel weiteres Umzugsgut übrig sein. Prüfen Sie noch ein Mal, ob etwas nach hinten fallen kann. Schützen Sie die von der Großmutter geerbte Vase im Zweifelsfall lieber nochmal mit einer extra Packdecke. Delikate und zerbrechliche Dinge wie Glasplatten, Bilder etc. sollten immer zusammengefasst platziert werden. Hudeln Sie sie nicht einfach irgendwo dazwischen, sonst kann es passieren, dass Sie zum Beispiel ein Schrankteil in die Hand nehmen und Ihnen dabei ein Bild hinunterfällt und zu Bruch geht.

  • Garage, Keller, Fahrräder, Kinderwägen, Teppiche etc. Es ist sehr empfehlenswert, zum Abschluss die Waschmaschine, den Trockner, die Tiefkühltruhe etc. einzuladen. Diese schweren Geräte können als erstes in der neuen Wohnung platziert werden. Kühlgeräte sollten Sie nach dem Transport sicherheitshalber 24 Stunden ruhen lassen. Vergessen Sie auch Ihre Lampen nicht. Laden Sie diese ruhig schon ein, wenn Sie in der neuen Wohnung für Notbeleuchtung gesorgt haben. Ansonsten nehmen Sie die Lampen zu allerletzt runter, nicht dass Sie in der neuen Wohnung durchs Dunkel stolpern müssen. Denken Sie an eine Leiter zum Montieren der Lampen. Schließen Sie nun die Tür Ihres Transporters und haben Sie eine gute Fahrt. Je bedachtsamer Sie das Einladen gestalten, desto leichter und schneller wird Ihnen das Entladen der Möbel gelingen. So macht es zum Beispiel kaum Sinn, den Flur zuletzt zu verladen, wenn alles andere dann um diese Möbel herumzudrechseln ist. Versuchen Sie den LKW möglichst so zu laden, dass Sie sich nicht selbst den Weg zustellen. Was zuerst in den LKW geladen wird, wird als letztes entladen. Wir konnten Ihnen hier lediglich ein paar Tipps geben. Wie Ihre individuelle Einrichtung beschaffen ist, konnten wir natürlich nicht berücksichtigen.
  • Noch einige Tipps zur Sicherheit Arbeiten Sie generell behutsam und geduldig. Hektik ist nie ein guter Ratgeber. Es ergibt keinen Sinn, den Laderaum des Transporters mit Gewalt zuzustellen, nur weil die Träger meistens schneller sind als derjenige, der auf dem LKW steht und das herbeigetragene Mobiliar verstaut. Die Träger sollten vor dem Fahrzeug warten. Der Packer kann sehr schnell hinfallen, wenn hinter ihm etwas abgestellt wird. Gönnen Sie sich im Hochsommer genügend Pausen. In einem LKW kann es schweißtreibend warm werden. Achten Sie darauf, dass nicht zu viele Umzugshelfer engagiert werden. Zu viele Leute und Hände hindern mehr, als dass sie die Sache vorantreiben. Wenn Sie auf einer fallenden oder steigenden Straße be- oder entladen, denken Sie unbedingt daran, einen Bremskeil unter die Reifen zu legen. Seien Sie beim Öffnen der Tür an der Entladestelle sehr vorsichtig. Sollte sich jetzt etwas bewegen, ist die Gefahr gegeben, dass Ihnen etwas ins Gesicht springt. Wir können Ihnen leider keine komplette Anleitung zum Schichten und Stapeln geben, da dies aufgrund Ihres individuellen Mobiliars nicht möglich ist. Wir hoffen dennoch, Ihnen eine kleine Hilfestellung gegeben haben zu können. Denken Sie immer daran: Probier's doch mal mit Gemütlichkeit.