Sparen Sie Kosten durch günstige Handwerkerpreise
Spiegeln die aktuellen Handwerkerpreise die tatsächlichen Kosten wieder? Diese Frage kann ganz klar verneint werden. Würden die Handwerker ihre Dienstleistungen zu Preisen anbieten, die genau den Kosten ihrer Tätigkeit entsprechen, so würde es sich um ein Nullsummenspiel handeln. Ein Handwerker hätte folglich kein Interesse seiner Tätigkeit nachzugehen. Trotzdem greift die Frage eine interessante Thematik auf. Wie eine Umfrage gezeigt hat, fühlen sich die meisten Kunden von handwerklichen Dienstleistungen über den Tisch gezogen oder haben zumindest das Gefühl, dass die Gewinnmargen, also der Unterschied zwischen tatsächlichen Kosten und dem Angebotspreis, zu hoch ausfallen. Fast jeder Befragte gab an, dass er die gleiche Tätigkeit deutlicher preiswerter anbieten könnte. Ganz davon abgesehen, dass wohl nur wenige Hobbyheimwerker eine Arbeit wirklich fachmännisch ausführen können, handelt es sich in den meisten Fällen doch um eine Milchmädchenrechnung. In der Regel werden nämlich nur die Kosten für das Material bedacht. Es ist allerdings grob falsch, wenn man davon ausgeht, dass der Preis für die Farbe, die man beispielsweise benötigt um sein Wohnzimmer zu streichen gleich den tatsächlichen Kosten entspricht. Solche Handwerkerpreise berücksichtigen weder die Arbeitskosten noch die Kosten für die Anfahrt.
Die besten Handwerkerpreise im Internetportal vergleichen
Die zu berücksichtigenden Kostenpositionen lassen sich fast beliebig erweitern. In der Praxis muss ein Handwerksbetrieb beispielsweise natürlich auch seine Geräte und Maschinen bezahlen. Würden wir uns also selbst einen Stundenlohn zahlen, dann wären unsere Kosten schon deutlicher realistischer.Sind für die handwerkliche Tätigkeit spezielle Geräte oder Maschinen erforderlich, die zuerst angeschafft werden müssen, dann müssen die Anschaffungskosten ebenfalls auf die Arbeitskosten umgerechnet werden. Bleibt es bei einer einmaligen Ausführung der Tätigkeit, so dürfte unsere eigenen Handwerkerpreise deutlich über denen der gewerblichen Anbieter liegen. Der clevere Hobbyheimwerker könnte jetzt auf die Idee kommen seine Tätigkeit auch für Freunde und Bekannte anzubieten. Natürlich würde er hierfür eine kleine Vergütung verlangen, die zumindest seine Kosten decken muss. Ganz wie gewerbliche Handwerkerpreise, dürfte aber neben der reinen Kostendeckung auch ein gewisser Bonus verlangt werden. Beachtet man jetzt noch Abgaben wie Steuern und Sozialabgaben, so dürften die eigenen Preise auf dem Niveau der gewerblichen Anbieter liegen.

