TÜV geprüftes Umzugsportal - Dienstleistungsauktion Arbeit
Die aus den Niederlanden bekannte Dienstleistungsauktion Arbeit eröffnet nun endlich ein deutschsprachiges Internetportal. In den Niederlanden hat diese Art von Servicedienstleistung schon für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Die einen halten die Dienstleistungsauktion Arbeit für eine innovative und gute Möglichkeit die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, während viele andere Bürger der Meinung sind, dass hierdurch eine Art von moderner Sklaverei gefördert wird. Entsprechend kontroverse Beiträge lieferten dann auch die Medien zum Start des Dienstleistungsportals in Deutschland. In manchen Beiträgen wird sogar behauptet, dass die Rechtsgrundlage für Dienstleistungsauktion Arbeit auf sehr wackeligen Füssen stehen würde. Tatsächlich brauchen Dienstleister, die Arbeit vermitteln wollen, hierfür die Zustimmung der staatlichen Behörden. Auf unsere Rückfrage hin versichert uns aber der Sprecher der Bundesagentur für Arbeit, dass Dienstleistungsauktion Arbeit einen entsprechenden Antrag bereits gestellt hat. Bislang wird der Antrag aber noch geprüft. Wahrscheinlich ist dies auch der Grund, warum die Medien von einer unsicheren Rechtsgrundlage sprechen. Es wird aber davon ausgegangen, dass Dienstleistungsauktion Arbeit eine entsprechende Lizenz erhalten wird.
Hilfreiche Infos zum Thema: Dienstleistungsauktion Arbeit
Was verbirgt sich aber hinter dem neuen Geschäftsmodell? Die Idee ist eigentlich ganz einfach. Arbeitslose melden sich kostenlos und unverbindlich beim Portal an. Sie müssen dort eine Art von Lebenslauf ausfüllen, wobei es sich dabei um eine standardisierte Vorlage handelt. So will man sicherstellen, dass interessierte Arbeitgeber leicht zwischen mehreren potenziellen Mitarbeitern vergleichen können. Der eigentliche Knackpunkt bleibt aber die Art und Weise, wie die Arbeitslosen untereinander konkurrieren. Bei Dienstleistungsauktion Arbeit muss nämlich auch die Gehaltsvorstellung angegeben werden. So entsteht eine Art Preiskampf unter den Arbeitslosen, der sicherlich den Arbeitgebern nicht ungelegen kommt. Es verwundert daher nicht, dass viele Arbeitslosenverbände Sturm laufen und eine sofortige Schliessung des Portals vordern. Einige von ihnen sehen die Menschenwürde gefährdet. Für andere hingegen ist klar, dass der moralische Verfall der Gesellschaft nicht mehr aufzuhalten ist. Die Arbeitslosen hingegen scheinen das Portal rege zu nutzen. Ob dies jedoch ein Zeichen für die Qualität der Internetplattform ist, oder sich hier zeigt, wie prekär die Situation auf dem Arbeitsmarkt wirklich ist, bleibt hingegen unklar.

