Umzugsratgeber

Unsere kostenlose Umzugshotline: 0800-664 52 44
Einfach Umzugsdaten eingeben und Angebote von qualitätsgeprüften Umzugsunternehmen erhalten!
Sparen bis zu 40%  (Einsparung 2003-2011 gegenüber dem 1.Auktionsgebot) !
VON
NACH
* = Pflichtfelder
  • Preisvergleichsmodell  oder  Auktionsmodell
  • Monatlich über 14.000 Anmeldungen
  • Kostenlos und unverbindlich

Umzugsratgeber mit Montagetipps

Um es vorweg zu nehmen: Diese Tipps zur Montage können nur ein paar mehr oder weniger akurate Anregungen darstellen. Um jede einzelne Feinheit berücksichtigen zu können, wären ca. fünf weitere Kollegen vonnöten, die etwa drei Jahre Zeit benötigten, um wirklich jede Kleinigkeit zu beschreiben. Konzentrieren Sie sich einfach und versuchen Sie, auch selbst immer ein bisschen mitzudenken. Einige Dinge aber gibt es, die im Allgemeinen gültig sind.Ruhe und Ordnung sind beim Montieren das Wichtigste.

Welche Werkzeuge und Hilfsmittel Sie mindestens benötigen

  • Schraubenzieher in drei verschiedenen Größen in jeweils doppelter Ausführung
  • 1 Kreuzschlitzschraubenzieher und Schlitzschraubenzieher vorzugsweise in guter Qualität
  • 1 Inbusschlüsselsatz (günstig im Baumarkt erhältlich)
  • Gabelschlüsselsatz
  • 1 Phasenprüfer
  • 1 Bleistift
  • 1 kleiner Hammer
  • 1 Kombizange
  • 1 Wasserwaage
  • 1 kleine Flasche Holzleim
  • 1 Schraubensortiment (günstig im Baumarkt erhältlich)
  • 1 Nagelsortiment
  • 1 Packdecke (als Unterlage zum Beispiel beim Abheben von Türen)
  • 1 Leiter
  • genügend Beschlagbeutel. Ideal sind kleine Gefrierbeutel
  • 1 Rolle nicht zu stark klebendes Klebeband

Was grundsätzlich wichtig ist

Montieren Sie nicht mehr als nötig. Alles was Sie ganz lassen können und an der Be- und Entladestelle durch Türen und Treppenhäuser passt, sollte auf keinen Fall überflüssigerweise auseinandergebaut werden.Gehen Sie bei Klein- und Komplettmöbeln wie folgt vor: Lassen Sie die Möbel wie sie sind. Nehmen Sie nur die Einlegeböden heraus. Schubladen sollten im Möbelstück gelassen werden, da sie nur unnötig viel Platz auf dem LKW verschwenden. Auch Türen – bis auf Glastüren – sollten nicht vom Möbelstück genommen werden. An Möbeln, die komplett verladbar sind, sollten Griffe und alle vorstehenden Teile entfernt werden. So lässt sich alles viel sicherer stapeln und verladen. Tipp: Schrauben Sie Griffe einfach außen ab und innen versetzt wieder an. So zeigen sie in die Schublade uns es gibt nach außen hin keine abbrechbaren Teile.Überlegen Sie sich im Voraus exakt, welche Möbel Sie überhaupt umziehen wollen und welche nicht. Es ist zum Beispiel sehr unpraktisch, ein altes hässliches Ungetüm von Schrank im Kellerabteil als Stauraum einzuplanen und mit der Montage dessen einen halben Tag zu vergeigen, wenn Sie den ganzen Stauraum doch gar nicht benötigen, da es Ihnen gelungen ist, sich von all Ihrem Sperrmüll zu trennen.Zerlegen Sie immer nur ein Möbel zur selben Zeit. Sobald Sie versuchen, gleichzeitig an mehreren Möbelstücken herumzupfuschen, hängt die Klospülung zum Schluss am Schrank.

Montage Schritt für Schritt

Entfernen Sie zunächst alles was als erstes greifbar ist wie Einlegböden, Kleiderstangen, Zierblenden etc. Bei manchen Schränken müssen erst die Türen entfernt bevor die Böden herausgenommen werden können.Kennzeichnen Sie die Reihenfolge der Montage am besten von links nach rechts. Die Tür Nummer 1 zum Beispiel ist am Seitenteil Nummer 1 zu befestigen. Es ist ratsam, jeweils die Innenseite eines Scharniers zu kennzeichnen. Entfernen Sie hierzu nicht das ganze Scharnier, sondern lösen es lediglich an der Klemmschraube an der Korpusseite. Meistens finden Sie zwei Schrauben vor: Eine für die Abstandsjustierung zwischen Tür und Korpus, und eine Klemmschraube, die, wenn sie gelockert beziehungsweise entfernt wird, das Türscharnier freigibt. Achtung: Beginnen Sie von unten und sichern Sie die Tür vor dem Herabfallen, indem sie einen Fuß unterstellen. Sind alle Schrauben der Tür gelockert, können Sie die Tür nach vorne abziehen. Bevor Sie jedoch mit dem Schrauben beginnen, sollten Sie erst prüfen, ob das Scharnier mit einem Federmechanismus ausgestattet ist. Dazu drücken Sie einfach oder heben den kleinen Schnapphebel an der Längsseite des zur Rückwand zeigenden Scharniers an, woraufhin es sich löst. Vergewaltigen Sie solche Scharniere bitte nicht mit dem Schraubenzieher.Schön. Wenn alle Türen abmontiert sind, nehmen Sie sich aller Regalbodenträger und Kleiderstangenhalter an. Markieren Sie die wichtigen Stellen mit einem kleinen Strich, somit haben Sie später keine Löcher abzuzählen. Kleinteile dieser Art gehen recht gerne verloren. Geben Sie also auf sie Acht.

Falttüren

Entfernen Sie die "Läufer" oben und evtl. auch unten und merken Sie sich gut, wie diese eingebaut waren. Gehen Sie danach wie bei normalen Türen vor..

Schwebe- und Schiebetüren

Arbeiten Sie bei diesen Türen am besten immer zu zweit. Schwebe- und Schiebetüren sind oben in einer Laufschiene eingehängt und in der Regel unten nochmal mit einem Läufer versehen.

Angebote kostenlos und unverbindlich vom Umzugsratgeber

Sehen Sie sich den oberen Läufer genau an. Dieser ist meistens mit ein oder zwei kleinen Schrauben vor dem Herausfallen gesichert. Am besten sehen Sie sich das ganze von innen mal genauer an. Nachdem Sie die Sicherungen entfernt haben, heben Sie die ganze Tür nach oben an und setzen sie schließlich von oben nach unten ab. Legen sie dabei eine Decke unter. Nun steht der reine Korpus vor Ihnen. Vergewissern Sie sich, dass nichts auf den Schränken liegt. Wenn die Rückwände vernagelt oder verschraubt sind, müssen Sie den ganzen Schrank nach vorne schieben, oder noch leichter ist es, ihn vorsichtig zu legen. Entfernen und kennzeichnen Sie die Rückwände. Ersetzen Sie die alten Schrauben und Nägel beim Wiederaufbau am besten durch neue, was bei gesteckten Rückwänden natürlich entfällt. Vergewissern Sie sich, dass die Rückwände nicht mit dem Korpus verbunden sind. Sollte dies der Fall sein, lösen Sie diese Verbindungen zuerst. Bauen Sie Schränke immer von oben nach unten ab und halten Sie immer eine Hand zum Sichern bereit.

Die drei gängigen Verschraubungsarten

  • Von außen mittels langer Schrauben, häufig Imbuschrauben. Diese Verschraubungsart ist bei "Mitnahmemöbeln" weit verbreitet.
  • Von innen mittels Exzenterverschlüssen, was kleine Metall- oder Kunststoffteller sind, die durch eine Drehbewegung in einen Metallstift greifen. Drehen Sie diese einfach oben und unten auf und nehmen das erste Seitenteil ab. Danach nehmen Sie den Deckel- und den Bodenteil ab. Achten Sie beim Abziehen darauf, dass der Deckel nicht herunterfällt. Wenn sich die Teller am Seitenteil befinden, heben Sie den Deckel und den Boden erst nach oben ab. Anschließend lässt sich auch die Rückwand entfernen. Sie können die Metallstifte auch herausdrehen, da sie bei einer nicht sorgfältigen Verladung gerne herausbrechen.
  • Von innen mittels Kunststoffteilen. Lösen Sie die Schrauben einfach und gehen dann vor wie bei Verschraubungsart 2.
Was aber auch vorkommen kann, ist, dass Sie schlicht gar nichts sehen. In dem Fall haben Sie es wahrscheinlich mit einer "liegenden" Montage zu tun: Legen Sie den Korpus nach vorne, um nach den Verbindungen zu schauen.Wenn alle Einzelteile vor Ihnen stehen, sollten Sie sich vergewissern, dass alles beschriftet ist und Sie sämtliche Schrauben, Schlüssel, Bodenträger etc. zusammenhaben. Packen Sie alles in eine beschriftete Tüte. Achten Sie darauf, dass diese nicht verloren geht.Es ist dringend zu empfehlen, Weichholz-, Lack-, Spiegel- und Intarsienfronten gleich nach der Demontage in Luftpolsterfolie einzupacken. Dadurch minimieren Sie das Schadensrisiko nicht nur beim Transport sondern auch beim Tragen im Treppenhaus erheblich.

Küchenmontagen

Mit der Montage einer Küche sollte man sich schlichtweg auskennen. Diese hier im Detail zu beschreiben würde einfach den Rahmen sprengen. Geben Sie für den Auf- und Abbau lieber ein paar Euro mehr aus, als später für eine verpfuschte Küche richtig Geld zahlen zu müssen. Unterschätzen Sie den Aufwand nicht, wenn Zu- und Abwasser sowie E-Geräte richtig montiert werden müssen. Lassen Sie diese Arbeiten nur vom Fachmann ausführen. Eine Versicherung wird Schäden, die auf "Pfusch" basieren, nicht ersetzen.Gehen Sie beim Montieren einfach in der umgekehrten Reihenfolge vor. Sollten Ihre Türen hinten und vorne nicht passen, kann es zum Beispiel am Untergrund liegen. Verwenden Sie in dem Fall Keile.Sichern Sie Regale und Schränke vor dem Umfallen. Verdübeln Sie ein Regal oder einen Schrank lieber einmal mehr mit der Wand bevor es oder er umfallen kann. Beim Einräumen sollten Sie generell unten beginnen.Tipp:Wenn Sie Möbel auf dem Boden verschieben müssen, kleben Sie an deren Unterseite einfach Packband (breites, glattes Kunststoffklebeband). Es rutscht sich auf diese Weise wesentlich leichter und der Untergrund wird geschont.Unterlegen Sie Ihre Möbel bei Parkett-, Laminat- oder Teppichböden mit Filz oder ähnlichem, um die Auflagefläche zu vergrößern. So kann Ärger beim Auszug vermieden werden.Wenn Sie mit einem schweren, sperrigen Möbelstück Schwierigkeiten haben, machen Sie ruhig mal Pause und denken Sie über eine mögliche Vorgehensweise nach. Wirken Sie niemals mit Gewalt auf Möbel ein oder schrauben Sie wie ein wild gewordener Teufel drauf los. Nicht alles zu können, ist keine Schande. Es dagegen auf Biegen und Brechen zu versuchen, kann peinlich werden.Wenn Sie sich intensiv mit Möbelmontage befassen wollen, ist einschlägige "Do-It-Yourself"-Literatur zu empfehlen.