Entrümpelung: Wohin mit den Sachen?

Ein Umzug ist die beste Gelegenheit, um auszumisten. Das schafft Platz in der neuen Wohnung und gibt Ihnen ein gutes Gefühl. Außerdem müssen Sie weniger in den Umzugswagen verladen. Die folgenden Tipps zum Aufräumen und Entrümpeln von Umzugsauktion helfen Ihnen, die Arbeit schnell und effektiv zu erledigen.

Entrümpeln: So geht’s

Die Grundregel für ein möglichst stressfreies Ausmisten lautet: Nehmen Sie sich nicht zu viel auf einmal vor, damit Sie sich nicht schon nach kurzer Zeit überfordert fühlen und die ganze Aktion abbrechen. Am besten beginnen Sie mindestens vier Wochen vor dem Umzugstermin, Ihr Hab und Gut systematisch durchzugehen. Wer viel besitzt und nicht unter Zeitdruck geraten möchte, sollte sich noch mehr Zeit nehmen.

Sortieren und Einteilung der Kartons

Sortieren Sie Ihre Besitztümer nach einem System: Stellen Sie dazu mehrere Kartons auf, die Sie mit einem Bestimmungsort beschriften. Zum Beispiel können Sie die Einteilung nach den folgenden Kategorien vornehmen: Müll, Spenden und Verschenken, Verkaufen, Behalten.

Verpacken und systematisches Vorgehen

Gegenstände, die mit umziehen, aber bis zum Wohnungswechsel nicht mehr gebraucht werden, verpacken Sie sofort in Umzugskartons. Größere Stücke oder Möbel, die entsorgt werden sollen, stellen Sie neben den jeweiligen Karton. Alle anderen Möbel und sperrigen Gegenständen bleiben bis zum Umzug an ihrem Platz. So arbeiten Sie sich Raum für Raum vor. Bei einer Hausentrümpelung fangen Sie am besten im Keller und auf dem Dachboden mit dem Entrümpeln an, weil sich hier in der Regel der meiste Kram ansammelt.

Krempel oder Kleinod?

Wenn Sie Ihre Besitztümer auf die verschiedenen Stapel aufgeteilt haben, geht es ans Verkaufen. Ein Hausflohmarkt ist eine Möglichkeit, die Entrümpelung gratis durchzuziehen und nebenbei auch noch die Umzugskasse aufzubessern. Allerdings frisst die Organisation eines Hausflohmarkts auch viel Zeit, genauso wie das Verkaufen auf einem Flohmarkt. Weniger aufwendig ist es, via Online-Kleinanzeigen zahlende Abnehmer zu finden. Auch in Second-Hand-Läden oder bei Antiquitätenhändlern können Sie mit relativ wenig Aufwand lukrativ einiges loswerden. Altes Spielzeug eignet sich als Spende für den Kindergarten.

Was sich nicht verkaufen oder verschenken lässt, entsorgen Sie. Doch wohin mit dem Müll? Gebrauchte Kleider und Schuhe werfen Sie in Altkleidercontainer oder geben Sie bei Kleidersammelstellen ab. Wenn Sie möchten, dass Ihre Kleiderspende Bedürftigen zugutekommt, achten Sie darauf, dass Sie sie an Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz oder die Caritas geben. Auch Sozialkaufhäuser sind eine Alternative, um gut erhaltene Sachen wie Bücher oder Möbel mit einem guten Gewissen schnell auf einmal loszuwerden.

Was kostet eine Entrümpelung?

Ist der Berg an Möbeln und Hausrat nach dem Entrümpeln von Haus oder Wohnung groß, kommen zwei Varianten infrage, den Müll zu entsorgen: Entweder Sie bringen das Gerümpel selbst weg oder Sie holen sich Hilfe. Am günstigsten ist das Entsorgen in Eigenregie. Dazu leihen oder mieten Sie sich einen Transporter und bringen damit den Müll zum Recyclinghof bzw. in die Verbrennungsanlage.

Stressfreier ist es dagegen, Profis mit ins Boot zu holen. Sperrmüll können Sie zum Beispiel von der Stadt oder Gemeinde abholen lassen. Die Kosten für diese Art der Entrümpelung berechnen sich nach den Kubikmetern des Sperrmülls. Manche Gemeinden verlangen auch eine Pauschale, die bei Abholung bar bezahlt wird. Alternativ können Sie den Sperrmüll einem Containerdienst übergeben. Dieser stellt Ihnen einen Container zum Entrümpeln vor die Haustür, den Sie dann befüllen. Das Entsorgen übernimmt der Containerdienst.

Noch weniger Arbeit haben Sie, wenn Sie ein Entrümpelungsunternehmen beauftragen. Die Entrümpelungs-Spezialisten räumen nach dem Umzug die alte Wohnung komplett leer und kümmern sich um die Entsorgung. Sie müssen also nur Ihre aussortierten Sachen stehen lassen. Dieser All-inclusive-Service der Entrümpler hat aber auch seinen Preis.

Tipp von Umzugsauktion

Was Sie seit etwa zwölf Monaten nicht mehr in Gebrauch hatten, unterziehen Sie einer besonders kritischen Prüfung: Brauchen Sie diese Dinge noch oder können Sie sich von ihnen trennen? Wenn es sich nicht um Saisonartikel wie die Skiausrüstung oder die Osterdekoration handelt, können Sie die Sachen getrost entsorge