Wie Sie einen Fußboden verlegen

Bei der Auswahl des neuen Fußbodens spielt Ihr persönlicher Geschmack und Einrichtungsstil eine entscheidende Rolle. Ob Teppich, Laminat, Parkett oder PVC – ein attraktiver Fußboden steigert den Wohnwert Ihres Raumes und lässt sich meist einfach selbst verlegen. Umzugsauktion hat für Sie die wichtigsten Fakten zusammengestellt.

Auswahl des passenden Bodenbelags

Ein Fußboden prägt das optische Erscheinungsbild eines Raumes maßgeblich. Überlegen Sie daher im Vorfeld, welche Wohnatmosphäre Sie mit dem neuen Bodenbelag schaffen möchten. Einige Böden verleihen dem Raum eine funktionelle Arbeitsatmosphäre, andere einen behaglichen Wohnkomfort. Im Handel finden Sie auch Bodenbeläge, die beide Aspekte miteinander kombinieren. Behalten Sie bei der Auswahl auch stets Ihre geplante Wandgestaltung und bereits vorhandenes Mobiliar im Hinterkopf, damit Sie alle Elemente Ihrer Raumgestaltung aufeinander abstimmen können.

Unterboden mit Ausgleichsmasse vorbereiten

Weist der Boden baulich bedingte Unebenheiten auf oder sind noch Reste des alten Bodens zurückgeblieben, kann das Aufbringen einer sogenannten Ausgleichsmasse notwendig sein. Bei einer Ausgleichsmasse handelt es sich um einen sehr dünnen Spezialestrich mit sehr guten Fließeigenschaften, der Unebenheiten mit bis zu 20 mm ausgleichen kann. Er nivelliert sich selbst und schafft so einen perfekt ebenen Untergrund für Bodenverlagsarbeiten.

Boden abschleifen

Bevor Sie die Ausgleichsmasse auf den Fußboden aufbringen, befreien Sie diesen von Bauschutt, Staub und alten Kleberesten. Umzugsauktion empfiehlt Ihnen, sich bei hartnäckigen Verunreinigungen aus dem Mietgeräteverleih eine Bodenschleifmaschine auszuleihen. Das ist bedeutend einfacher, als sich von Hand abzumühen, und geht darüber hinaus deutlich schneller. Tipp: Je besser Sie vorarbeiten und je weniger Unebenheiten auf dem Boden zurückbleiben, desto weniger Ausgleichsmasse benötigen Sie später. Ihre Arbeit spart damit bares Geld.

Verlegearten für Naturholzböden

Naturholzböden wie Parkett können Sie auf drei verschiedene Arten verlegen. Für welche Sie sich dabei entscheiden, hängt davon ab, welche Anforderungen Sie an den Boden stellen und wie lange Sie ihn nutzen möchten.

Vollflächige Verklebung für eine lange Nutzungsdauer

Mit der festen Verklebung von Parkett entscheiden Sie sich für eine der hochwertigsten Lösungen beim Verlegen von Fußböden. Diese Verlegeart ist für diejenigen optimal, die den Parkettboden ein Leben lang nutzen möchten. Späteres Abschleifen des Parketts wird mit dieser Verlegart einfacher. Zudem macht der verklebte Boden keine Klappergeräusche. Das ist häufig bei der schwimmenden Verlegung der Fall. Der Untergrund muss für die vollflächige Verlegung von Parkett aufgrund des Klebereinsatzes verspachtelt oder grundiert werden. Dies birgt höhere Kosten und erfordert durch die Trockenphase des Klebers eine längere Einbauzeit.

Schwimmende Verlegung mit Trittschalldämmung

Die schwimmende Verlegung ist für die meisten Heimwerker die einfachste Methode, um einen neuen Bodenbelag zu verlegen. Durch die Nut-Feder-Verbindung ist das neue Parkett oder Laminat auf diese Weise schnell und einfach verlegt. Bei dieser Verlegart ist jedoch eine vollflächige Trittschalldämmung unter dem neuen Fußboden unerlässlich, für Fußbodenheizungen ist sie daher nur bedingt geeignet.

Parkettboden nageln oder schrauben

Mithilfe eines Druckluftnaglers werden die Parkettstäbe beim Nageln bzw. Schrauben in der Nut und der Feder schräg vernagelt bzw. verschraubt. Der Boden erlangt durch den vorhandenen elastischen Untergrund ein angenehmes Gehgefühl.Die für das Vernageln bzw. Verschrauben von Parkett notwendige Unterkonstruktion muss im Raum bereits vorhanden sein. Ein nachträglicher Einbau ist in der Regel nicht möglich. Wenn Sie für das Verlegen Ihres Fußbodens lieber auf professionelle Hilfe zurückgreifen wollen, finden Sie in diesem Artikel Tipps, wie Sie seriöse Handwerker finden.

Bodenbelag zur Auswahl