Halteverbot für den Umzug beantragen

Halteverbot für den Umzug beantragen

Damit am Tag Ihres Umzugs ein ausreichend großer Parkplatz für Ihren Umzugswagen zur Verfügung steht, sollten Sie vorab bei der Stadt eine Halteverbotszone beantragen. Gerade in städtischen Gebieten ist die Parkplatzsuche oft ein Problem, das Sie schon im Vorfeld umgehen können. Zudem erschwert jeder Meter, den Sie und Ihre Umzugshelfer zusätzlich zurücklegen müssen, den zügigen Ablauf. Sichern Sie sich daher frühzeitig eine Halteverbotszone. Umzugsauktion erklärt, was es zu beachten gibt.

Bearbeitungszeit einplanen

Die Bearbeitungszeit beträgt nach Antragseingang mehrere Tage, daher sollten Sie Ihren Antrag spätestens 14 Tage vor dem geplanten Umzug einreichen. Bewilligt die Behörde Ihr Halteverbot, erhalten Sie eine Anordnung mit verschiedenen Angaben. Hierzu gehört beispielsweise, wie Sie die Halteverbotszone kennzeichnen müssen. Die Halteverbotsschilder sind in der Regel 72 Stunden (rund vier Tage) vor dem Umzugsbeginn aufzustellen, in einigen Regionen sogar noch früher. Beauftragen Sie ein Umzugsunternehmen mit dem Umzug, kann sich dieses nach Vereinbarung auch um die Einrichtung der Halteverbotszone kümmern.

Kosten für die Halteverbotszone

Die Kosten für das Parkverbot sind bundesweit nicht einheitlich geregelt und fallen daher je nach Wohnort unterschiedlich hoch aus. Zu den Genehmigungskosten kommen noch Kosten für das Aufstellen hinzu, die je nach Zone, dem zeitlichen Umfang der Halteverbotszone und den Leihgebühren für die Verkehrsschilder variieren. Durchschnittlich liegen die Bearbeitungskosten zwischen 19 und 49 Euro und die Aufstellkosten zwischen 59 und 129 Euro (inkl. MwSt.). Online finden Sie diverse Anbieter, die sich auf das Errichten von Halteverbotszonen spezialisiert haben. Dieser Service kostet je nach Wohnort ca. 49 Euro inklusive Beschilderung. Ein Vergleich kann sich für Sie lohnen.

Halteverbotsschilder beantragen – so geht’s

Eine Halteverbotszone sichert Ihnen den beantragten Parkraum für die Zeit Ihres Umzuges zu. Denken Sie bei der Antragstellung daran, ein Halteverbotsschild sowohl für die alte als auch für die neue Wohnung einzuplanen – immer abhängig von der jeweiligen Parksituation vor Ort. Wenn Sie ein Umzugsunternehmen beauftragt haben, müssen Sie sich nicht persönlich um die Beantragung kümmern. Das übernimmt in der Regel der Dienstleister. Für die Beantragung eines Halteverbots richten Sie sich an das zuständige Ortsamt, Straßenverkehrsamt oder Landratsamt.

Folgende Angaben müssen Sie in Ihrem Antrag machen:

  • Vor- und Zuname
  • Adresse (neue und alte Wohnung)
  • Telefonnummer
  • Zweck des gewünschten Halteverbots (Umzug)
  • Zeitraum der Absperrung
  • Kfz-Kennzeichen und zulässiges Gesamtgewicht des Transporters
  • Benötigter Platz in Metern (entscheidend ist die Länge des Transporters, üblich sind 15 Meter)

Zwei Arten des Halteverbots

Ein Halteverbot können Sie für nahezu jede Straße beantragen, auch für Fußgängerzonen oder Zonen, die normalerweise nicht für den Verkehr zugänglich sind. Unterschieden wird zwischen einfacher und doppelseitiger Halteverbotszone:

Einfache Halteverbotszone

Absperrung einer Straßenseite, Länge bis zu 15 Meter, Gültigkeitsdauer ein bis zwei Tage

Doppelseitige Halteverbotszone

Absperrung beider Straßenseiten, wird bei sehr schmalen Straßen polizeilich angeordnet (sehr selten).

Achtung: Halteverbot nicht einfach selbst einrichten

Für entstehende Schäden (beispielsweise für ein umgefallenes Verkehrsschild) haftet der Aufsteller. Haben Sie dann keine Genehmigung, weil Sie den Parkraum anderweitig – z.B. mit Stühlen und Bändern – abgesperrt haben, müssen Sie etwaige Schadensfälle aus eigener Tasche zahlen. Darüber hinaus drohen empfindliche Bußgelder.

Ihr Umzugsberater

Elke Neudörffer

Elke Neudörffer

Umzugsberater

E-Mail:
elke.neudoerffer@umzugsauktion.de
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