In die USA auswandern – so gelingt der Umzug

Noch immer verwirklichen sich viele Menschen den „amerikanischen Traum“ und wandern mit ihrem gesamten Hab und Gut in die USA aus. Fernab der Heimat zu leben, neue Freunde und eine neue Arbeit zu finden, gestaltet sich jedoch gerade zu Beginn als Herausforderung. Wenn Sie in den USA leben möchten, müssen Sie die strengen Auflagen der dortigen Einwanderungsbehörde erfüllen. Der Andrang ist groß und die USA prüft die Anträge sehr genau. Ferner benötigen Sie ein finanzielles Polster, um die mit dem Umzug verbundenen Kosten tragen zu können. Alle wichtigen Informationen zum Thema Auswandern USA hat Umzugsauktion für Sie zusammengefasst.

Einfuhrbestimmungen und Kosten für den Umzug

Ein Umzug in die USA mittels Container kostet einige tausend Euro. Genaue Preisangaben können nur die Speditionen geben, denn die Höhe hängt von verschiedenen Kriterien ab. Zum einen spielt die Größe des Containers eine Rolle, zum anderen auch die Entfernung zwischen den Ländern. Eine Alternative stellt der Versand per Container Sharing dar. Dabei können Sie Ihre Fracht als kostengünstige Beiladung platzieren.

Wenn Sie in die USA auswandern und eine gültige Aufenthaltsgenehmigung bzw. ein Visum besitzen, ist die Einfuhr von Umzugsgütern zollfrei. Ein Besuchervisum ist dafür nicht ausreichend. Das ist schon mal wichtig zu wissen und sollte ein weiterer Ansporn sich, sich frühzeitig um diese Dokumente zu kümmern.

Umzug in die USA – Was darf mit?

Möbel und Auto: Bevor Sie in die USA auswandern, sollten Sie vier bis sechs Monate vorher prüfen, welche persönlichen Sachen Sie für den Neuanfang tatsächlich benötigen. Amerikanische Wohnungen sind häufig mit Einbauküchen und begehbaren Kleiderschränken ausgestattet. Möglicherweise benötigen Sie Ihre alten Möbel also nicht mehr und auch Autos lassen sich aufgrund der amerikanischen Einfuhrbestimmungen nur schwer einführen. Möchten Sie Ihr Auto dennoch um jeden Preis mit verschiffen und ummelden, müssten Sie technische Modifikationen (in Bezug auf Stoßstange, Emissionswerte etc.) vornehmen lassen. Andernfalls würde der Spediteur den Wagen nicht transportieren.

Elektrogeräte: Auch Elektrogeräte unterliegen in Amerika anderen technischen Normen.

  • In Deutschland herrscht ein Stromversorgungssystem mit 220 Volt Wechselstrom, in den USA sind es 110 Volt. Zur Nutzung benötigen Sie zusätzlich einen Adapter oder für größere Geräte einen Transformator.
  • Die amerikanische Fernsehnorm weicht ebenfalls von der europäischen Norm ab. In Amerika gilt das NTSC-System, in Deutschland ist es das PAL-System. Häufig ist ein Neukauf beim Auswandern in die USA die bessere Variante, auch weil manche Geräte viel Platz im Container brauchen.

Transportversicherung: Ist mein Umzugsgut versichert?

Wenn der Umzug über ein Umzugsunternehmen abgewickelt wird, sind die Güter in der Regel vollständig gegen mögliche Schäden versichert, auch im Ausland. Für Umzugsgut gibt es eine gesetzliche Grundhaftung von bis zu 620 Euro pro Kubikmeter. Alle eventuellen Schäden, die durch den Umzug entstehen, liegen damit im Verantwortungsbereich des beauftragten Umzugsunternehmens. Darunter fallen die Gegenstände, die von den Mitarbeitern des Speditionsunternehmens verpackt wurden. Allerdings wird nur der Wert der häufig gebrauchten Gegenstände zum Schadenszeitpunkt von der Versicherung des Unternehmens ersetzt. Viele Transportunternehmen schließen überdies in ihren AGB die Haftung für wertvolle und empfindliche Güter aus.

Um auf Nummer Sicher zu gehen, haben Sie zusätzlich die Möglichkeit, eine Transportversicherung über den Spediteur oder bei einer Versicherung direkt abzuschließen. Diese deckt auch jene Schäden ab, die der Spediteur im Rahmen der Grundhaftung nicht reguliert. Die Summe hängt vom tatsächlichen Wert der Umzugsgüter ab und wird individuell vereinbart.

Für den Umzug in die USA: „Goods of Follow“ und „Bill of Landing“ unbedingt notwendig

Damit ein Umzug in die USA überhaupt möglich ist, müssen Sie eine Packliste, auch als „Goods of Follow“ bekannt, in englischer Sprache anfertigen. Je ein Dokument davon bekommt

  • die ausgewählte Spedition,
  • die Zollabfertigung,
  • und auch Sie sollten ein Exemplar bei sich haben.

Die Spedition stellt am Hafen dann eine weitere Liste, die „Bill of Landing“, aus, die neben der Packliste zur Zollabfertigung benötigt wird.

Auswandern USA – Wie bekomme ich ein dauerhaftes Visum?

Um ein dauerhaftes Visum zu bekommen, müssen Sie als Deutscher einige Auflagen erfüllen. Eine bekannte Möglichkeit ist die Teilnahme an der „Electronic Diversity Visa Lottery“ (Greencard Lotterie), bei der Visa verlost werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Gründung eines Unternehmens und das Schaffen von Arbeitsplätzen. Aber auch als Akademiker haben Sie gute Chancen, ein dauerhaftes Visum zu erhalten. Die Arbeit von Spezialisten wird in den USA sehr geschätzt. Sind Sie einmal in den USA, stehen Ihnen in vielen Städten und Gemeinden ehrenamtliche oder kostenpflichtige Einwanderungshelfer zur Seite. Fragen Sie in der Einwanderungsbehörde nach Kontaktadressen.

Checkliste für den Umzug und das Leben in den USA als Deutscher:

  • Frühzeitig Visum beantragen
    Kümmern Sie sich um Ihr Visum, bevor Sie den Umzug in die USA realisieren.
  • Umzugsgut aussortieren
    Prüfen Sie Ihr Mobiliar und verkaufen Sie überflüssige Möbel, Elektrogeräte und ggf. Ihr Auto.
  • Spedition für Umzug wählen
    Wählen Sie die passende Transportmöglichkeit per Container oder Post.
  • Einreisebestimmungen und Jobsuche
    Machen Sie sich mit den Einreisebestimmungen vertraut und informieren Sie sich schon von Deutschland aus, wo es Jobs in den USA für Deutsche gibt, so dass Sie ggf. schnell erste Gespräche führen können.

Tipps von Umzugsauktion

  • Ein Umzug in die USA ist mit hohen Kosten verbunden. Daher kann es sich bei dem Vorhaben lohnen, einen Umzugsberater zu engagieren, der den Wert des Umzugsgutes vorab schätzt. Parallel können Sie weit im Vorfeld schon kostenlose Angebote von international arbeitenden Speditionen für Ihren Umzug in die USA bei Umzugsauktion anfordern. Dadurch ergeben sich eventuell Frühbucherrabatte und Sie haben noch die besten Chancen auf freie Kapazitäten beim günstigsten Anbieter.
  • Wenn Sie einige Ihrer Möbel und Geräte vor dem Umzug verkaufen, schaffen Sie weitere finanzielle Rücklagen und sparen gleichzeitig Transportkosten ein!