Umzug innerhalb Europas – Tipps für Auswanderer

Auch wenn ein Umzug innerhalb Europas einfacher ist als das Auswandern auf einen anderen Kontinent, will er dennoch gut geplant und organisiert sein. Denn auch in Europa gelten rechtliche Rahmenbestimmungen und gibt es Besonderheiten einiger Länder, die man als Auswanderer kennen sollte. Umzugsauktion gibt einen Überblick über die wichtigsten Regelungen und was Sie darüber hinaus beachten sollten, wenn Sie von Deutschland ins europäische Ausland ziehen möchten.

Aufenthalts- und Reisebestimmungen der Europäischen Union

Als EU-Bürger dürfen Sie sich innerhalb der Länder der Europäischen Union frei bewegen. Sie können also jederzeit in ein anderes EU-Land einreisen und auch dort arbeiten, ohne dass Sie eine Aufenthalts- oder Arbeitserlaubnis benötigen. In manchen Ländern muss man sich jedoch bei einem länger als drei Monate dauernden Aufenthalt bei den zuständigen Behörden melden, in der Regel im Rathaus oder bei der Polizei.

Wer als Deutscher ununterbrochen mindestens fünf Jahre in einem anderen EU-Land lebt, erhält automatisch das Daueraufenthaltsrecht. Wenn Sie möchten, dürfen Sie eine Daueraufenthaltsbescheinigung beantragen, mit der viele Behördengänge und Formalitäten wie Bankgeschäfte einfacher vonstatten gehen. Als EU-Bürger dürfen Sie als Ausländer, der in einem anderen EU-Land lebt, auch an kommunalen Wahlen teilnehmen.

Sozialleistungen und Steuern: Das sollten Sie beachten

Als Arbeitnehmer in einem anderen EU-Land erhalten Sie auch die Sozialleistungen des Gastlands. Diese können jedoch erheblich von denen des deutschen Sozialsystems abweichen. Deshalb ist es empfehlenswert, sich genau über die Regelungen zur Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung in Ihrer neuen Heimat zu informieren. Auch die Leistungen für Familien und bei Berufsunfähigkeit fallen je nach EU-Land unterschiedlich aus. Und nicht zu vergessen: Auswanderer müssen auch die Steuern in dem Land zahlen, in dem sie arbeiten.

Umzug in ein europäisches Land, das nicht in der EU ist

Doch Europa sind nicht nur die Länder der Europäischen Union. Viele Auswanderer beispielsweise wählen die Schweiz als neue Heimat, die nicht zur EU gehört. Um hier länger als drei Monate leben zu können, braucht man eine Aufenthaltsbewilligung. Bedingung für deren Erhalt ist der Nachweis, dass man seinen Lebensunterhalt aus eigener Kraft bestreiten kann und somit dem Schweizer Staat nicht auf der Tasche liegt. Ähnliches gilt für die Länder Island, Liechtenstein und Norwegen. Als Nicht-EU-Mitglieder haben diese Länder eigene Einreise- und Zollbestimmungen, über die Sie sich als Einwanderer vor der Einreise informieren müssen.

Ein zusätzlicher Sonderfall ist die Türkei. Sie ist weder Mitgliedsstaat der EU noch zählt sie komplett zu Europa. Die Hauptstadt Istanbul liegt auf zwei Kontinenten – Europa und Asien.

Umzugssonderfälle innerhalb Europas

Ein Umzug in ein Nachbarland von Deutschland, bspw. nach Frankreich oder auch nach Polen, ist ähnlich einem Umzug von Stadt zu Stadt. Passend zum Ladevolumen mieten Sie ein Transportfahrzeug und organisieren den Umzug in Eigenregie oder beauftragen ein Umzugsunternehmen. Ziehen Sie jedoch nach England, auf eine griechische Insel oder gar nach Island, muss Ihr Umzugsgut das Meer überwinden.

Selbstfahrer haben bei einem Umzug nach England die Wahl zwischen einer Fähre und dem Eurotunnel. In beiden Fällen ist man lang unterwegs. Die Alternative: Sie geben Ihren Umzug in die Hände eines erfahrenen Umzugsunternehmens, das das Umzugsgut entweder via LKW oder in einem Container als Seefracht transportiert – je nachdem, wo sich der Zielort genau befindet. Über eine Umzugsauktion finden Sie schnell heraus, was in Ihrem Fall die preiswerteste Variante ist und können auch gleich das beste Angebot eines internationalen Umzugsunternehmens annehmen.

Zu den EU-Ländern gehören