Die Treppenkarre - keine Angst vor Stufen beim Umzug

Entweder ist kein Fahrstuhl vorhanden oder er ist zu klein für den Transport großer Einrichtungsgegenstände wie Gefrierkombination oder Waschmaschine über ein oder mehrere Stockwerke. Dann ist Muskelkraft gefragt und der geplagte Rücken erhält zusätzliches Gewicht aufgeladen. Leichter, schneller und sicherer klappt der Weg am Umzugstag durch das Treppenhaus per leicht laufender Treppenkarre.

Inhaltsverzeichnis

  1. Treppenkarren mit Spezialeffekt
  2. Sackkarre oder Treppenkarre?
  3. Ausleihen statt kaufen

1. Für das Entscheidende bisschen mehr - Treppenkarren mit Spezialeffekt

Das Ziel ist das Gleiche, der Weg ein anderer: Sackkarren bewegen Gegenstände in erster Linie ebenerdig von einem zum anderen Punkt. Bei einer Treppenkarre ist der Name Programm. Sie lässt sich einfach über Treppenstufen bewegen. Dabei unterscheidet sie sich in ihrer Bauart durch einen Kranz mit drei bis fünf kleineren Rädern, der anstelle oder zusätzlich zu großen Rädern unten hinter dem Karrengerüst angebracht ist. Diese starke Konstruktion "geht" praktisch Stufe für Stufe, nutzt dabei den physikalischen Hebeleffekt vorteilhaft aus und verhindert den bekannten Effekt des Hüpfens der Karre. Achten Sie bei der Auswahl auf die Angaben bezüglich der maximalen Stufenhöhe für einen reibungslosen Transport.

2. Sackkarre oder Treppenkarre?

Ob nun das Universaltalent Sackkarre oder die Spezialistin Treppenkarre Ihr passender Partner ist, hängt in erster Linie vom Einsatzgebiet ab. Sie wollen Ihre Waschmaschine transportieren, wohnen aber im 4. Stock? Dann ist die Treppenkarre das Hilfsmittel Ihrer Wahl. Ebenfalls abhängig von Einsatzgebiet ist die Bereifung des Gefährts. Luftreifen erweisen sich in über 90 % der Außen-Einsatzbereiche als ideal, sind jedoch anfällig für "Platten". Luftlose Hartgummi- und PU-Reifen empfehlen sich für den ebenen Innenbereich wie Garage und Lagerhalle sowie Keller und Treppenhaus. Daher finden Sie diese Reifen auf den kleinen Rädern diesen Karren. Zumeist sitzen die Griffe einer Treppenkarre etwas höher als bei der Sackkarre. So gelingt das Ziehen des rollenden Helfers nach oben über die Treppenstufen. Eine Sackkarre dieser Art sollte für ein bequemes Hantieren eine Mindesthöhe von 120 cm aufweisen.

3. Ausleihen statt kaufen

Nur für einen Umzug macht eine Neuanschaffung einer Sack- oder Treppenkarre wenig Sinn. Sofern Sie nicht künftig Bier- und Limonadenkästen bequem nach oben oder unten in den Keller transportieren wollen, wird der praktische Umzugshelfer im Alltag kaum noch zum Einsatz kommen. In diesem Fall ist der Baumarkt um die Ecke Ihre Anlaufstelle in Sachen Mietgerät. Mit einem Tagessatz von weniger als 20 Euro erhalten Sie ein stabiles Modell, das nach dem Umzug bequem zurückgegeben wird. Beziehen Sie dagegen ein Haus mit Renovierungsplänen oder einem schönen Garten, dann könnte sich der Kauf auszahlen. Spätestens, wenn der Oleander seine Reise in den Winterschlaf Richtung Keller antritt, leistet Ihnen die Karre wertvolle Unterstützung.