Umzugskosten sparen? Jetzt kostenlos Umzugsangebote vergleichen

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Umzugskosten: Was kostet mein Umzug?

Egal ob Sie Ihren Umzug in Eigenregie planen oder ihn mit einem professionellen Umzugsunternehmen durchführen – es entstehen Umzugskosten. Kalkulieren Sie Ihren Umzug am besten weit im Vorfeld durch, um einen Überblick über die Kosten zu erhalten. Nutzen Sie dazu unseren kostenlosen Umzugskostenrechner. Umzugsauktion erklärt, wo Umzugskosten entstehen und wo Sie sparen können.

Inhaltsverzeichnis

  1. Umzugsunternehmen beauftragen oder nicht?
  2. Umzugsfirmen: Kosten an Beispielrechnung veranschaulicht
  3. Was kostet ein Umzug? Weitere Umzugskosten
  4. Praktische Tipps: So können Sie Umzugskosten sparen
  5. Umzugskosten absetzen - Die Vorraussetzungen
  6. Welche Umzugskosten können Sie von der Steuer absetzen?

Jetzt Kosten mit dem Umzugskostenrechner berechnen:

1. Umzugsunternehmen beauftragen oder nicht?

Um Umzugskosten vergleichen zu können, sollten Sie zunächst Angebote von verschiedenen Umzugsunternehmen einholen. Eine solche Anfrage dauert über eine Umzugsauktion nur wenige Minuten und liefert Ihnen einen ersten Überblick. Meist liegen die Kosten für ein professionelles Umzugsunternehmen nicht viel höher, als die einzelnen Komponenten für Umzugswagen, Kartons und Verpflegung etc. bei einem privat organisierten Umzug. Mit Ihrem persönlichen Umzugsberater haben Sie außerdem einen Umzugsexperten an Ihrer Seite, der mit Ihnen alle Angebote sichtet und Sie auf weitere Sparmöglichkeiten hinweist – aber auch auf die Dinge, die für einen reibungslosen Umzug von Bedeutung sind und manchmal auf den ersten Blick gar nicht so wichtig erscheinen.

2. Umzugsunternehmen: Umzugskosten an Beispielrechnung veranschaulicht

Kosten mit Umzugsfirma: 1.275 € für Komplettumzug

Susanne möchte von einer Zwei-Zimmer-Wohnung in Hamburg nach Berlin umziehen. Mit einer Umzugsauktion ermittelt sie einen Gesamtpreis von 1.275 €, inklusive Montage, Halteverbotszone und einem Versicherungsschutz bis 13.000 €.

Kosten für Umzug in Eigenregie: 920 € nur für Transporter und Halteverbot

Würde sie selbst in Hamburg einen Transporter mieten und in Berlin zurückgeben, würde sie der Lkw 670 € kosten. Für die Halteverbotszonen in Hamburg und Berlin kämen noch einmal 250 € hinzu. Die reinen Mietkosten lägen also bereits bei 920 €. Verpflegung für Helfer sowie Verpackungsmaterial ist hier noch nicht mit eingerechnet. Außerdem müsste Susanne alle Möbel selbst ab- und wieder aufbauen.

Weitere Umzugskosten

3. Was kostet ein Umzug? Weitere Umzugskosten nicht vergessen!

Verpackungsmaterial und Umzugskartons

Wenn Sie ein Umzugsunternehmen engagieren, kann dieses das Bereitstellen und Packen der Umzugskartons übernehmen. Führen Sie Ihren Umzug selbst durch, können Sie Umzugskartons kaufen oder mieten. Aber auch anderes Verpackungsmaterial kostet oft mehr, als gedacht. Luftpolsterfolie, Klebeband etc. sollten Sie bei Ihrer Planung der Umzugskosten mit einberechnen.

Umzugswagen mieten

Wenn Sie Ihren Umzug selbst durchführen, kommen Sie um das Mieten eines Transporters kaum herum. Gehen Sie sicher, dass Sie Ihr Umzugsgut in einer Ladung transportieren können, um unnötige Kosten durch Mehrfahrten zu umgehen. Wenn Sie sperrige oder empfindliche Stücke transportieren müssen, prüfen Sie, ob sich eine Beiladung für Sie lohnt.

Halteverbotszone beantragen

Beantragen Sie ein Halteverbot am alten und neuen Wohnort beim zuständigen Amt. Die Halteverbotsschilder stellen Prois rechtzeitig am Umzugstag vor Ihrem Haus auf. Rechnen Sie mit 90 - 150 Euro für die Genehmigung der Halteverbotszone und das Aufstellen der Schilder.

Maklergebühren

Seit dem 1. Juni 2015 gilt bei den Maklergebühren für Mietobjekte das Bestellerprinzip. Wenn Sie also auf ein Wohnungsangebot reagieren, sollten Sie nicht zur Zahlung der Maklerkosten aufgefordert werden. Begeben Sie sich jedoch mithilfe eines Maklers selbst aktiv auf Wohnungssuche, müssen Sie den Vermittler auch bezahlen. Hier erfahren Sie, wie viel Sie für die Courtage einplanen sollten.

Ablösezahlungen

Wenn Sie dem Vormieter Einrichtungsgegenstände oder Arbeiten mit einer Ablöse abkaufen, sollten Sie diese auch in Ihre Umzugskostenrechnung mit einplanen. Hier erfahren Sie, welche Ablösezahlungen rechtens sind und auf welche Forderungen Sie sich nicht einlassen müssen.

Umzugsversicherung

Wenn Sie mit einer Umzugsfirma umziehen, sind Sie in der Regel durch deren Versicherungsschutz abgesichert. Führen Sie Ihren Umzug selbst durch, können Sie für dabei entstehende Schäden haftbar gemacht werden. Mit einer Umzugsversicherung schützen Sie sich vor teuren Forderungen.

Mietkaution

Mit einer Kaution sichert sich der Vermieter gegen etwaige Schäden oder Mietrückstände ab. In der Regel sollten Sie drei Monatskaltmieten dafür einplanen. Lesen Sie hier mehr über die Mietkaution sowie die rechtlichen Voraussetzungen und Alternativen zur Kautionszahlung.

Renovierungsarbeiten

Auch die Renovierung der alten oder neuen Wohnung kann ganz schön ins Geld gehen. Bedenken Sie, dass Sie gegebenenfalls etwaige Mängel in der alten Wohnung beseitigen müssen. Und selbst, wenn die neue Wohnung frisch renoviert ist, können Renovierungskosten anfallen – zum Beispiel wenn Sie farbig streichen, tapezieren oder einen neuen Boden verlegen wollen.

Gebühren für das Ummelden

Nach dem Umzug kommen beim Ummelden folgenden Gebühren auf Sie zu:

  • Anmeldung beim Einwohnermeldeamt: je nach Ort circa 10 Euro. Halten Sie unbedingt die Ummeldefrist von 2 Wochen nach dem Umzug ein! Verpassen Sie die Frist, dann drohen Bußgelder von bis zu 500 Euro
  • Fahrzeug ummelden: Wenn Sie ein Auto ummelden, vanschlagt die Kfz-Zulassungsstelle dafür eine Gebühr von 20 bis 70 Euro.
  • Telefon und Versorger ummelden: Zwischen 20 und 70 Euro sollten Sie für das Ummelden von Strom/Gas und Telefon einplanen.
  • Nachsendeauftrag bei der Post: Rechnen Sie mit 25 Euro für ein halbes Jahr Nachsenden Ihrer Post

4. Praktische Tipps: So können Sie Umzugskosten sparen

  • Umzugsangebote vergleichen: Wenn sie ein Umzugsunternehmen beauftragen wollen, sollten Sie unbedingt unterschiedliche Umzugsangebote vergleichen. Mit einer Umzugsauktion lassen sich bis zu 40% der Kosten sparen.
  • Preisvergleich bei Umzugswagen: Vergleichen Sie die Preise verschiedener Anbieter, um beim Transporter für Ihren Umzug zu sparen.
  • Pauschale für Ihren Umzug: Vereinbaren Sie einen Pauschalpreis für Ihren Umzug mit einem Umzugsunternehmen. So sichern Sie sich gegen spätere Preissteigerungen während des Umzugs ab.
  • Steuern sparen: Unter bestimmten Umständen können Sie einige Ihrer Umzugskosten von der Steuer absetzen. Hier bekommen Sie Infos zur Umzugskostenpauschale.
  • Unterstützung vom Arbeitgeber: Viele Arbeitgeber unterstützen Sie finanziell, wenn der Umzug berufsbedingt erfolgt. Erkundigen Sie sich diesbezüglich bei Ihrem Arbeitgeber.
  • Nur Notwendiges reparieren: Prüfen Sie genau, zu welchen Renovierungsarbeiten Sie verpflichtet sind. Gegebenenfalls müssen Sie nicht alle vom Vermieter verlangten Schönheitsreparaturen auch durchführen. Überprüfen Sie Ihren Mietvertrag und wenden Sie sich im Zweifelsfall an den Mieterbund.
  • Kartons leihen:  Kartons und andere Materialien zu leihen ist günstiger als die Neuanschaffung. Fragen Sie im Supermarkt nach Bananenkisten, um die Anzahl der benötigten Umzugskisten zu reduzieren und zu sparen. Informieren Sie sich vorher, wie viele Umzugskartons Sie benötigen.
  • Unterstützung beantragen: Beziehen Sie Hartz IV, bekommen Sie für einen notwendigen Umzug Unterstützung. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zum Umzug bei Hartz IV.
  • Rechtzeitig kündigen: Beachten Sie die Kündigungsfristen Ihrer Strom- und Gasanbieter sowie von Telefon- oder Kabelanbietern. Wenn Sie Ihre Verträge zu spät abmelden, müssen Sie gegebenenfalls länger zahlen. Auch der Vergleich von Anbietern lohnt sich jetzt. In einer neuen Stadt kann es regionale, günstigere Anbieter geben.

Umzugskosten absetzen

5. Umzugskosten absetzen - die Voraussetzungen

Gründe für einen Umzug gibt es viele. Ganz gleich ob Sie aus privaten oder beruflichen Gründen umziehen, Geld kostet ein Umzug in jedem Fall. Was viele nicht wissen: Sie können einige Umzugskosten bei der nächsten Steuererklärung geltend machen. Das Bundesumzugskostengesetz regelt, wann und in welcher Höhe Sie Umzugskosten absetzen können. Umzugsauktion erklärt, worauf Sie achten sollten.

Berufsbedingter Umzug

Wenn Sie aus beruflichen Gründen umziehen, können Sie die Umzugskosten steuerlich absetzen und als Werbungskosten auszeichnen. Ein berufsbedingter Umzug ist wie folgt definiert:

  • Verkürzter Arbeitsweg
    Durch den neuen Wohnort sparen Sie für Ihren Arbeitsweg jeweils mindestens eine halbe Stunde ein, insgesamt also eine Stunde täglich. Entscheidend ist dabei die Zeitersparnis und nicht die Wegstrecke. Geben Sie als Fahrtzeit einen Durchschnittswert eines Routenplaners an. Bei Ehepartnern müssen Sie die jeweiligen Arbeitswege getrennt betrachten. Sie können daher die eingesparte Zeit beider Partner nicht addieren, um gemeinsam auf eine Stunde zu kommen
  • Arbeitsplatzwechsel
    Sie treten eine neue Stelle in einer neuen Stadt an oder Ihr Arbeitgeber zieht um? Auch in diesem Fall ist Ihr Umzug beruflich begründet und die Umzugskosten sind damit steuerlich absetzbar.
  • Verbesserte Arbeitsbedingungen
    Verbesserungen der Arbeitsbedingungen erkennt das Finanzamt in Einzelfällen als berufsbedingten Umzugsgrund an.
  • Rückkehr aus dem Ausland
    Sie haben im Ausland gelebt und kehren nun für eine Arbeitsstelle zurück nach Deutschland. Auch dann können Sie Umzugskosten absetzen.

Privat begründeter Umzug

Im Rahmen der sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen können Sie Umzugskosten absetzen, wenn Sie aus privaten Gründen umziehen. Pro Jahr können Sie 20 Prozent Ihrer Umzugskosten steuerlich geltend machen, jedoch maximal 4.000 Euro.

Außergewöhnliche Belastung bei einem Umzug aus gesundheitlichen Gründen

Wenn Sie beispielsweise nach einem Unfall oder aufgrund einer Behinderung aus gesundheitlichen Gründen umziehen müssen, können Sie die Umzugskosten als außergewöhnliche Belastung beim Finanzamt steuerlich geltend machen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Kosten einen zumutbaren Eigenanteil übersteigen und Sie ein ärztliches Attest vorlegen.

6. Welche Umzugskosten können Sie von der Steuer absetzen?

Wenn Sie Umzugskosten absetzen möchten, müssen Sie für die meisten Posten Ihrer Steuererklärung die entsprechenden Belege beifügen. Einige Posten werden jedoch pauschal erfasst. Beim Finanzamt können Sie nach aktueller Regelung die Kosten für den Hausrat-Transport, die Kosten für die Reparatur von Transportschäden, Maklergebühren bei Mietimmobilien (nicht beim Erwerb von Wohneigentum), 30 Cent je Kilometer für die Fahrten zu Wohnungsbesichtigungen und doppelte Mietzahlungen für bis zu sechs Monaten absetzen. Wenn Sie hingegen Ihr neues Zuhause renovieren oder neue Einrichtungsgegenstände anschaffen, können Sie die jeweiligen Kosten nicht steuerlich geltend machen. Ohne einen Einzelnachweis erbringen zu müssen, können Sie die nachfolgenden Posten pauschal in der Steuer absetzen. Beachten Sie allerdings, dass Sie Umzugskosten nur dann absetzen können, wenn Ihnen diese auch tatsächlich entstanden sind. Übernimmt beispielsweise Ihr Arbeitgeber die Kosten für ein Umzugsunternehmen, können Sie diese Kosten nicht von der Steuer absetzen.

  • Änderung Ihres Telefonanschlusses
  • Ummelden Ihres Autos
  • Renovierung der alten Wohnung
  • Ändern von Vorhängen
  • Trinkgelder und Verpflegung der Umzugshelfer
  • Einbau einer Küche und anderen elektrischen Geräten
  • Fachgerechtes Anbringen von Lampen

Auf dieser praktischen und übersichtlichen Checkliste sind alle Kosten rund um den Umzug aufgeführt. Diese können Sie sich kostenlos als PDF zum Ausdrucken herunterladen.

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