Umzug Berlin: Praktische Umzugstipps für die Bundeshauptstadt

Wenn Sei einen Umzug nach Berlin planen oder innerhalb der Hauptstadt umziehen möchten, gibt es einiges vorzubereiten. Vor allem anderen stehen die Wohnungssuche und damit verbundene Überlegungen, wo Sie zukünftig wohnen möchten. Umzugsauktion hat für Sie die verschiedenen Wohnviertel Berlins zusammengefasst und gibt Tipps zu Ihrem Umzug nach Berlin.

Von idyllisch bis pulsierend – Berlin bietet für jeden das richtige Wohnviertel

Berlin ist vielseitig und bietet für seine Bewohner wohlhabende Gegenden, laute Partymeilen, kunterbunte Szeneviertel sowie alternative Künstlerkieze. Gerade junge Menschen zieht es häufig in die pulsierende Metropole – beispielsweise für ein Praktikum, zum Studieren oder weil sie sich Hals über Kopf in die Bundeshauptstadt verliebt haben.

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Für jeden, der nach Berlin kommt, bietet die Millionenstadt den passenden Kiez. Die Stadt Berlin (Quelle: Berlin.de) beschreibt die Stadtteile wie folgt:

  • Charlottenburg: Alles, was eine Großstadt braucht
  • Friedrichshain: Ein Stadtteil im Aufschwung
  • Hellersdorf: Eigenheime und Plattenbau
  • Hohenschönhausen: Der junge Stadtteil
  • Kreuzberg: Die multikulturelle Weltstadt
  • Köpenick: Natur satt
  • Lichtenberg: Architektonisches Sammelsurium
  • Marzahn: Plattenbau im Wandel
  • Mitte: Mitten in Berlin
  • Neukölln: Schmelztiegel der Kulturen
  • Pankow: Die intellektuelle Vorstadt
  • Prenzlauer Berg: Wohlstand im kreativen Szenebezirk
  • Reinickendorf: Gegensätze im Nordwesten
  • Schöneberg: Der Vielseitige
  • Spandau: Der Kleinstädtische
  • Steglitz: Bürgerliches Idyll mit Großstadtflair
  • Tempelhof: Bürgerlichkeit und Industrie
  • Tiergarten: Hier wird regiert
  • Treptow: Der Aufstrebende
  • Wedding: Ur-Berlin trifft Multikulti
  • Weißensee: Kleinstädtisch urban
  • Wilmersdorf: Grüne und beschauliche Eleganz
  • Zehlendorf: Der grüne Südwesten

BIP je Erwerbstätigen in Berlin 2015 (in €) (Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder)

%

Durchschn. Arbeitslosenquote in Berlin 2015 (gerundeter Wert, Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Die beliebtesten Stadtteile von Berlin

Günstig wohnen in Neukölln

Kaum ein Stadtteil hat sich in den letzten acht Jahren so schnell verändert wie Neukölln. Im einstigen „Schmuddelbezirk“ herrschte vielerorts Armut, der die Rütli-Schule 2006 mit einem medialen Hilferuf den Kampf ansagte. Mittlerweile ist die Rütli-Schule zu einer Vorzeigeschule und der gesamte Kiez zum Szenebezirk geworden. In Neukölln befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof der größte Park der Bundeshauptstadt. Dieser wertet die umliegenden Wohngegenden auf und ist eine grüne Oase inmitten urbaner Wohngebiete. Neukölln bietet ein abwechslungsreiches Bild und teils ein verwunschenes Idyll. Sie finden historische Fachwerkhäuser ebenso wie hübsche Gärten und Kopfsteinpflaster. Neben dem fast schon ländlich anmutenden Charme locken die günstigen Mieten in das als verrucht geltende Viertel. Diese liegen in der Regel (teilweise deutlich) unter zehn Euro pro Quadratmeter.

Umzug ins szenige Kreuzberg

Kreuzberg gilt als das Multikulti-Viertel von Berlin und ist einer der lebhaftesten Stadtteile. Namensgeber ist eine von einem Park umgebene Anhöhe im Süden des Viertels. Die östliche Hälfte von Kreuzberg war vor der Wende von drei Seiten eingemauert und diente Künstlern und Alternativen als Experimentierfeld. Kreuzberg rückte nach dem Fall der Mauer von seiner ehemaligen Randlage in eine quirlige Zentrumslage und bietet heute ein buntes Nachtleben. Die einst häufigen Ausschreitungen Anfang der 1980er Jahre sind heute zu großen Teilen alternativen Veranstaltungen gewichen. In Kreuzberg leben über 180 Nationalitäten bunt gemischt zusammen. Gerade diese multikulturelle Vielfalt verleiht Kreuzberg seinen einzigartigen Charme. Im Vergleich zu Mitte sind die Mieten in Kreuzberg noch ein wenig günstiger und liegen bei etwa zwölf Euro pro Quadratmeter.

Altbau in Prenzlauer Berg

Prenzlauer Berg ist einer der am dichtesten bebauten Stadtteile und zählt mit seinen malerischen Altbauten neben Friedrichshain zu den attraktivsten Wohnlagen. Das Bildungsniveau in diesem Bezirk ist sehr hoch und die Bewohner vergleichsweise jung. Dies liegt auch am hohen Freizeitwert von Prenzlauer Berg mit herrlichen Cafés am Kollwitzplatz, erstklassigen Restaurants und einem grandiosen Nachtleben rund um den U-Bahnhof Eberswalder Straße. Die Mieten liegen im Durchschnitt zwischen zwölf und 13 Euro.

Friedrichshain – schön, aber nicht ganz günstig wohnen

Friedrichshain ist vom Durchschnittsalter seiner Bewohner der jüngste Stadtteil der Metropole Berlin und als Szene-Viertel eine beliebte Wohngegend. Viele junge Menschen werden von dem zentralen Bezirk mit seinen vielen Kneipen, Bars, Clubs und Läden wie magisch angezogen. Rund um das Dorf Boxhagen entstand Ende des 19. Jahrhunderts der Ortsteil Friedrichshain als Arbeiterviertel mit Mietskasernen und dunklen, kleinen Wohnungen und Hinterhöfen. Die zerstörten Gebiete wurden nach dem zweiten Weltkrieg neu aufgebaut. Darunter war auch die Stalin-Allee (heute Karl-Marx-Allee), auf der es vor 1989 zum einzigen offenen Aufstand ostdeutscher Bürger gegen das SED-Regime kam. Nach der Wende standen vielerorts Mietshäuser leer und wurden von Hausbesetzern besiedelt, die sich mit der Polizei teilweise heftige Straßenschlachten lieferten. Nach einem Sanierungsprogramm in den 1990er Jahren wurde Friedrichshain ein attraktiver und beliebter Wohnort für Studenten und junge Familien. Zu den begehrtesten Wohnlagen der Innenstadt zählen die Altbauten rund um den Boxhagener Platz und den Samariterkiez. Mit dem großen Volkspark, angesagten Läden, Galerien und Clubs bietet Friedrichshain neben beliebten Wohnlagen einen hohen Freizeitwert mit moderaten Mieten zwischen elf und zwölf Euro pro Quadratmeter.

Mittendrin wohnen – Berlin Mitte

Berlin Mitte ist das Nonplusultra in Sachen Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur. Die Wege innerhalb des wirtschaftlichen Kerns sind zwischen Alexanderplatz, Potsdamer Platz, Friedrichstraße und Rudi Dutschke-Straße kurz. Die Viertel um den Hackeschen Markt, die Torstraße und den Rosenthal Platz sind die beliebtesten Wohngegenden, deren Stadtbild von Bars, Restaurants und Kunstgalerien geprägt sind. Südlich der Spree bieten der Gendarmenmarkt und der ehemalige Grenzübergang Checkpoint Charlie gehobenes Ambiente. Prächtige Regierungsgebäude, Museen und historische Denkmäler wechseln sich mit Luxus-Einkaufszentren wie dem „Quartier 206“ und den „Galeries Lafayette“ ab. In Berlin Mitte befinden sich darüber hinaus mit dem Brandenburger Tor, dem Alexanderplatz und dem Boulevard Unter den Linden die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt. Mit Mieten zwischen 14 und 15 Euro pro Quadratmeter ist Mitte der teuerste Wohnbezirk in der Metropole.

Günstig wohnen in Berlin

Berlin verändert sich schnell. Einst schwierige Viertel werden plötzlich zu hippen Szene-Kiezen. Dementsprechend verändern sich auch die Mieten für die einzelnen Stadtteile teils rasant. Der aktuelle Mietspiegel der Stadt Berlin gibt Ihnen Auskunft über die Höhe der jeweiligen ortsüblichen Mieten.

Die günstigsten Wohnungen finden Sie unter anderem in:

  • Marzahn-Hellersdorf
  • Lichtenberg
  • Neukölln
  • Reinickendorf
  • Spandau

Wo Sie jedoch wohnen möchten, hängt neben dem Preis auch von Ihren persönlichen Vorlieben ab. Möchten Sie eher zentral wohnen und der Straßenlärm gehört für Sie zum Großstadtleben einfach dazu? Oder lieben Sie es eher ruhig und naturnah? Berlin bedient mit seinen vielen Stadtteilen alle Bedürfnisse.

Umzug nach Berlin in Eigenregie oder mit einem Umzugsunternehmen

Ob Sie Ihren Umzug in Eigenregie oder mit einem Umzugsunternehmen durchführen möchten ist neben Ihrem finanziellen Budget auch von Ihrer verfügbaren Zeit abhängig. Während Sie bei einem privat durchgeführten Umzug alles selbst organisieren und erledigen müssen, übernimmt ein Umzugsunternehmen Ihren Umzug komplett oder in Teilen. Wenn Sie zeitlich stark eingebunden sind oder Ihr bisheriger Wohnort weit von Berlin entfernt liegt, kann die Beauftragung einer Umzugsfirma daher sinnvoll sein. Fordern Sie unbedingt mehrere Vergleichsangebote an und vereinbaren Sie mit den Speditionen einen Besichtigungstermin bei Ihnen vorab. Nur mit einem Besichtigungstermin finden Sie das richtige Umzugsunternehmen und erhalten ein realistisches und seriöses Angebot mit dem Sie planen können. Tun Sie dies nicht, werden Sie in den seltensten Fällen nur den ursprünglich angebotenen Preis bezahlen. Bei einer Umzugsauktion finden Sie nicht nur einfach und bequem das passende Umzugsunternehmen für Ihren Umzug nach Berlin, sondern können im Idealfall bis zu 40 Prozent sparen.

Umzugshelfer Berlin

Wenn Sie bislang weit von Berlin entfernt wohnen, kann es passieren, dass Sie an Ihrem neuen Wohnort noch niemanden kennen. Häufig stehen in diesem Fall aus dem Freundeskreis keine Umzugshelfer zur Verfügung.

Für Ihren Umzug nach Berlin finden Sie vor Ort Umzugshelfer:

  • An Schwarzen Brettern oder Kleinanzeigen
  • Bei Online-Diensten
  • Bei Online-Jobbörsen
  • Bei Umzugsunternehmen

Umzugstipps Berlin

Wenn Sie die Kosten für das Umzugsunternehmen sparen möchten, hat Umzugsauktion für Sie eine praktische Umzugs-Checkliste zusammengestellt. Damit behalten Sie den Überblick und sind an Ihrem Umzugstag bestens vorbereitet.

Einsparpotenzial für Ihren Umzug nach Berlin gibt es neben einer Teilbeauftragung eines Umzugsunternehmens auch beim selbst organsierten Transport. Gerade, wenn Sie weit von Berlin entfernt wohnen, kann sich eine Beiladung für Sie lohnen. Speditionen vermeiden damit Leerfahrten und bieten den freien Laderaum günstiger als regulär an. Sie umgehen damit beispielsweise häufige Fahrten mit dem geliehenen Transporter oder LKW und sparen damit Kosten und Zeit ein.