Umzug nach Westdeutschland: Das sollten Sie beachten

Ganz im Westen Deutschlands ist die Einwohnerdichte am höchsten. Entlang des Rheins reihen sich die Ballungsgebiete aneinander. Die Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Ruhr sind wirtschaftsstarke Zentren mit Arbeitsplätzen und einem hohen Lebensstandard, in die es die Menschen zieht. Möchten auch Sie nach oder in Westdeutschland umziehen? Umzugsauktion gibt Tipps, was Sie beim Umzug beachten sollten und wo man im Westen noch vergleichsweise preiswert wohnen kann.

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Umzug Westdeutschland: Die beliebtesten Städte

Am teuersten ist das Leben in Nordrhein-Westfalen in der Landeshauptstadt Düsseldorf und in dem nur 35 Kilometer Luftlinie entfernten Köln. Wenn Sie in eine der beiden Städte ziehen möchten, sollte Ihnen klar sein, dass es einem Glaubensbekenntnis gleicht, für welche der beiden Städte man sich als Wohnort entscheidet. Die bekannte Rivalität zwischen Kölnern und Düsseldorfern ist zwar nicht immer so ernst gemeint, ein Körnchen Wahrheit steckt allerdings durchaus darin. Kein echter Kölner wird kein Alt-Bier trinken oder gar Helau im Karneval rufen und umgekehrt kein Düsseldorfer Kölsch zu sich nehmen und Alaaf schreien. Eines haben die beiden Städte allerdings gemeinsam: Überall ist es wichtig, auf welcher Rheinseite man wohnt. In Köln ist die „schäl Sick“, also die falsche Seite, die rechtsrheinische, in Düsseldorf eher die linksrheinische.

Umzugstipps

Bevor Sie sich für ein Umzugsunternehmen entscheiden, ist es sinnvoll, einige Angebote einzuholen und Sie miteinander zu vergleichen. Über eine Umzugsauktion können Sie sich kostenlos Kostenvoranschläge verschiedener Anbieter zuschicken lassen. Begutachten Sie die Angebote aber nicht nur hinsichtlich des Preises, sondern auch bezüglich der Leistungen, die im Preis enthalten sind. Denn nicht immer ist das günstigste auch das beste Angebot.

Und noch ein Tipp: Wenn feststeht, welche Leistungen genau das Umzugsunternehmen erbringen muss, vereinbaren Sie einen Festpreis. Dann kann es hinterher keine Überraschungen durch unvorhergesehene Ausgaben geben.

Eine Alternative zu den beiden großen Städten bietet für viele Bonn. Die ehemalige Bundeshauptstadt ist traditionell bei Akademikern und hohen Beamten beliebt. Mietwohnungen sind hier noch günstiger als in Köln oder Düsseldorf, auch wenn die Nachfrage nach Wohnraum beständig steigt und damit auch die Durchschnittsmiete. Ähnlich sieht es in Aachen aus, das leicht steigende Bevölkerungszahlen hat. Noch ist Wohnraum hier erschwinglich, Experten prognostizieren jedoch in Zukunft steigende Mieten. Auch Mönchengladbach und Wuppertal, beides Städte, die nicht allzu weit von Düsseldorf bzw. Köln entfernt liegen, sind relativ günstige Wohnalternativen.

In Bielefeld steigt die Nachfrage nach Mietwohnraum allmählich. Es zieht vor allem junge Leute in die Stadt. Die Mieten ziehen an. Auch das beschauliche Münster liegt, vor allem bei Studenten, in der Gunst der Wohnungssuchenden weit oben, weshalb das Wohnen auch hier immer teurer wird.

Günstig ist der Westen hingegen im Ruhrgebiet. Bochum, Essen, Dortmund, Gelsenkirchen und Duisburg: In all diesen Städten, die im Grunde eine große Stadtfläche bilden, findet man selbst in begehrten Vierteln preiswerten Wohnraum. Das mag an dem zweifelhaften Image des Ruhrgebiets liegen. Dabei hat sich hier in den letzten Jahren einiges zum Positiven verändert: Heute ist das Ruhrgebiet vielerorts grün, sauber und vor allem verkehrsgünstig gelegen. Das Autobahn- und Schienennetz ist nirgendwo in Deutschland so gut ausgebaut wie hier.

Ein teures Pflaster im Südwesten hingegen ist Frankfurt, die Bankencity am Main. Das liegt hauptsächlich daran, dass bis heute mehr Menschen nach „Mainhattan“ zuziehen als weggehen. Doch Frankfurt hat auch einiges zu bieten: viele Arbeitsplätze, ein großes Kulturangebot und der internationale Flughafen sind nur einige Aspekte, die für Frankfurt sprechen.

In der hessischen Hauptstadt Wiesbaden stiegen die Bevölkerungszahlen in den letzten Jahren stetig an. Dank der Lage mitten im Ballungsraum Rhein-Main-Gebiet sind hier viele Arbeitsmöglichkeiten vorhanden. Frankfurt mit dem Bankenzentrum ist relativ nah und Mainz, die Hauptstadt von Rheinland-Pfalz, liegt direkt gegenüber auf der anderen Rheinseite.